- Juni 2021 -

Bild SofiaSoest. Das BMVI-Forschungsprojekt zum vernetzten und automatisierten ÖPNV in Soest macht Fortschritte. Mit Unterstützung der Büro autoBus-Partner Fahrplangesellschaft und MOBILE ZEITEN geht es jetzt im Juni 2021 in die heiße Umsetzungsphase des Projektes Ride4All. Mit dem Fahrzeug Sofia soll der Bahnhof und die Blindenschule verbunden werden. Schwerpunkt ist die inklusive und barrierefreie Fahrt für sehbehinderte, blinde und mobilitätseingeschränkte Passagiere. Die beiden Büro autoBus-Partner haben insbesondere bei der Streckenauswahl, der Fahrzeugbeschaffung mit Erstellung des Lastenheftes und des Beteiligungsverfahrens der Öffentlichkeit geholfen. Nun erfolgt die Begleitung des Fahrbetriebs.

- 29. Oktober 2020 -

Auf dem GreenTEC Campus Level 4 des Autonomen Fahrens erleben

Auf dem GreenTEC Campus, einem in Enge-Sande gelegenen Gewerbepark für Erneuerbare Energien, verkehrt seit fast zwei Jahren der automatisiert fahrende Shuttlebus EMil. Der Betrieb ist Teil des Projektes „NAF-Bus“ (Nachfragegesteuerter-Autonom-Fahrender-Bus). Nach einer halbjährigen Vorbereitung durch den Fahrzeughersteller EasyMile und den GreenTEC Campus ist EMil auf dem Privatgelände als erstes Fahrzeug in Deutschland ohne Operator an Bord unterwegs (SAE-Level 4). Um die Sicherheitsstandards einzuhalten, musste ein komplexer Prüfprozess durchlaufen werden.

Das Fahrzeug der französischen Firma EasyMile befördert Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Interessierte selbstständig zwischen vier Haltstellen auf einer 2,5 km lange Strecke auf dem Privatgelände. Dabei wird EMil immer von einer Zentrale von EasyMile sowie einer Zentrale des GreenTEC Campus überwacht.

Im Rahmen des vom BMVI geförderten Projektes NAF-Bus sind drei Umsetzungsstufen vorgesehen: Einsätze auf dem GreenTEC Campus in Enge-Sande, in Keitum auf Sylt und in den Gemeinden Lunden und Lehe im Kreis Dithmarschen. Zu den Projektpartnern gehören die Autokraft GmbH, die EurA AG, die FastLeanSmart GmbH, der GreenTEC Campus GmbH, die MOTEG GmbH, die Sylter Verkehrsgesellschaft und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Interlink ist (stellvertretend für Büro autoBus) als Projektpartner für die Umsetzungsplanung verantwortlich und dadurch maßgeblich an Genehmigungsprozess, Betriebskonzept und Risikoanalyse der Strecke beteiligt.

Weitere Informationen: https://www.naf-bus.de/

 

- 16. Oktober 2020 -

Das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Die Interlink GmbH engagiert sich im neu gegründeten ZIM-Netzwerk „Autonome Logistik im ländlichen Raum“ (kurz AuLoRa), das die evermind GmbH aus Leipzig erfolgreich initiiert hat und seitdem als Netzwerkmanagement-Einrichtung betreut.

Das AuLoRa-Netzwerk setzt sich das Ziel mittels autonomer Transportmittel Warenströme im ländlichen Raum bedarfsgerecht, kostengünstig und umweltfreundlich zu gestalten. Dafür werden innovative Logistiksysteme und konkrete technische Lösungen entwickelt, die innerhalb von verschiedenen Forschungsprojekten umgesetzt werden sollen. Neben der Entwicklung autonomer Lösungen steht der sogenannte „Dorfladen“ im Zentrum der Betrachtung, der als zentraler Ortspunkt das Potential für einen lokalen Logistikknoten besitzt. Mit einem entsprechenden Ausbau von Dorfläden, können diese als An- und Abnahme- sowie Zwischenlagerstation in den Transport kleinerer Warensendungen sowie in Post- und Paketgewerbe eingebunden werden.

Weitere Informationen: https://www.autonome-logistik.land/

- 28. August 2020 -

Zum Abschluss des Forschungsprojekts AutoNV_OPR (Autonomer Nahverkehr in der Modellregion Ostprignitz-Ruppin) hat die Projektgruppe einen Informationsclip zu dem in Wusterhausen/Dosse eingesetzten automatisierten Shuttle veröffentlicht. In dem kurzen Film wird ein Überblick über Motivation, Verlauf und Ergebnisse des Forschungsprojektes gegeben.

Der Probebetrieb im brandenburgischen Landkreis Ostprignitz-Ruppin startete am 11. Juli 2019 und wurde am 30. Juni 2020 beendet. Bis Ende September 2020 evaluiert die TU Dresden (Lehrstuhl Verkehrspsychologie) den Betrieb bzgl. der Akzeptanz sowie wirtschaftlicher und sozialer Effekte. Der automatisiert fahrende Kleinbus EZ10 des französischen Herstellers EasyMile ermöglichte auf der rund 8 km langen Strecke eine Anbindung des Bahnhofes an den historischen Stadtkern sowie Nahversorgungsangeboten. Das Shuttle fuhr abgestimmt auf die Regionalbahn RB 73 und die PlusBus-Linie 711.

Das Forschungsprojekt untersuchte den Einsatz von automatisiert fahrenden Kleinbussen im öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere im ländlichen Raum und wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Zu den Projektpartnern gehören die Technischen Universitäten Berlin und Dresden, die Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft sowie die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg. Unterstützend sind neben dem IGES Institut zudem der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, das Unternehmen Hüffermann Transportsysteme und das Büro autoBus eingebunden.

Infoclip hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=7LrhQ19dXLE&feature=youtu.be